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Porta Leone

Kalamos: Das grüne Juwel im Ionischen Meer

Östlich der bekannten Inseln Lefkas und Meganisi liegt ein echtes Paradies für Individualreisende: Kalamos. Mit einer Länge von elf Kilometern und einer Breite von vier Kilometern ist die gebirgige Insel angenehm überschaubar. Das Landschaftsbild ist geprägt von dichten Wäldern an den Berghängen und dem 747 Meter hohen Berg Vouno im Zentrum der Insel.

Authentisches Inselleben statt Massentourismus
Pauschaltourismus ist auf Kalamos ein Fremdwort. Statt großer Hotelkomplexe erwarten dich gemütliche Privatunterkünfte. Rund 600 Menschen leben dauerhaft auf der Insel, die meisten davon im gleichnamigen Hafenort an der Südküste. Im Sommer erwacht das Dorf zum Leben, wenn ausgewanderte Inselbewohner zurückkehren, um die Urlaubszeit in ihrer Heimat zu verbringen.

Ein Paradies für Segler und Genießer
Besonders bei Seglern ist der Hafenort beliebt. Zwei gemütliche Minimärkte bieten alles, was man für den täglichen Bedarf und die Weiterreise an Bord benötigt. Nach einem langen Tag auf dem Wasser zieht es die Besucher in Georgie’s Taverne. Die Kult-Taverne ist bekannt für ihr gutes, reichhaltiges Menü und die herzliche Gastfreundschaft während der Saison.


Porta Leone

Ein absolutes Highlight wartet ein Stück weiter südöstlich: die Bucht von Porta Leone. Der geschützte Naturhafen war einst das lebendige Zentrum der Insel, bis ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1953 die Wasserversorgung zerstörte. Die Bewohner verließen den Ort, weshalb Porta Leone heute eine faszinierende, fast magische Geisterstadt ist. Während die alten Wohnhäuser und eine historische Olivenpresse als Ruinen über der Bucht thronen, erstrahlt die leuchtend gelbe Dorfkirche noch immer in vollem Glanz und wird von den Inselbewohnern liebevoll instand gehalten – ein unvergesslicher Anblick vom Wasser aus.

Fotostrecke Kalamos Porta Leone

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