Unzählige Buchten und glasklares Wasser
Einzigartige Kulisse beim Landgang
Inhaltsverzeichnis
Vathy – die malerische Hauptstadt von Ithaka.
Vathy ist die malerische Hauptstadt und der Hauptort der ionischen Insel Ithaka, der legendären Heimat des Odysseus. Die Stadt liegt geschützt am Ende einer tiefen, hufeisenförmigen Naturbucht und zählt zu den schönsten Naturhäfen Griechenlands.
Obwohl Vathy beim schweren Ionischen Erdbeben von 1953 fast vollständig zerstört wurde, baute man die Stadt liebevoll im venezianisch-neoklassizistischen Stil wieder auf. Seit 1978 steht der Ort unter Denkmalschutz. Charakteristisch sind die zweistöckigen, pastellfarbenen Häuser mit roten Ziegeldächern, die sich wie ein Amphitheater um die Bucht schmiegen.











Pera Pigadi
Pera Pigadi ist eine abgeschiedene, unbewohnte kleine Insel und Bucht vor der südöstlichen Küste der griechischen Insel Ithaka.
Merkmale & Besonderheiten von Pera Pigadi
- Liegt im Südosten von Ithaka nahe Vathy, oft verbunden mit Besuchen der Arethusa-Quelle und der Eumaios-Höhle.
- Bietet glasklares, türkisfarbenes Wasser und einen ruhigen Kiesel-/Sandstrand.
- Sehr beliebt zum Schwimmen und Schnorcheln bei Bootsausflügen.
- Per Boot / Yacht erreichbar, Skipper nutzen die geschützte Bucht zum Ankern, wobei laut Berichten auf dem Eiland Vorsicht wegen gelegentlicher Nagetiere geboten ist.
Bucht Ormos Sarakiniko
Die Bucht Ormos Sarakiniko ist eine malerische, tief einschneidende Doppelbucht an der Südostküste der ionischen Insel Ithaka, nur etwa 3 bis 4 Kilometer östlich der Inselhauptstadt Vathy.
Merkmale & Besonderheiten von Ormos Sarakiniko
- Die Bucht teilt sich in zwei weiße Kieselstrände auf, die über einen kurzen Fußpfad miteinander verbunden sind.
- Der erste Strand dient lokalen Fischern oft als geschützter Liegeplatz für ihre Boote. Hier befindet sich auch eine kleine Taverne.
- werden. Der zweite Strand ist etwas weitläufiger. Früher galt er als inoffizieller FKK-Geheimtipp, heute zieht er gemischtes Publikum und Naturliebhaber an.
- Landschaft & Wasser: Das smaragdgrüne bis türkisblaue Wasser ist glasklar und ideal zum Schnorcheln und Maskenschwimmen. Olivenbäume und Zypressen reichen stellenweise fast bis ans Wasser.
- Für Segler & Skipper: Die Bucht bietet einen hervorragenden, gut geschützten Ankerplatz für Yachten. Der Meeresgrund bietet guten Halt, wobei Landleinen zum Ufer empfohlen werden
Alternativer Hafen-Tipp im Norden von Ithaka: Phrikes (Frikes)
Wer den Norden Ithakas erkunden möchte, läuft das charmante Fischerdorf Phrikes an. Es liegt am Ende einer langen, schmalen Bucht und wird von zwei markanten, historischen Windmühlen auf den Hügeln überragt.
Skipper-Hinweise für Phrikes:
- Ansteuerung: Die Windmühlen dienen tagsüber als perfekte Landmarke bei der Einfahrt in die Bucht.
- Liegeplätze: Yachten legen im geschützten Inneren des Hafens hinter dem Wellenbrecher meist römisch-katholisch an. Im Sommer wird wegen der Platznot auch oft längsseits oder im Päckchen festgemacht.
- Achtung bei Wind & Schwell: Die Bucht ist anfällig für kräftige, nachmittägliche Fallböen aus den umliegenden Bergen. Zudem sorgt die vorbeifahrende Fähre im Hafenbecken regelmäßig für ordentlich Schwell – ausreichend Kette, gute Springleinen und reichlich Fender sind hier absolute Pflicht!
- Flair an Land: Direkt an der Uferpromenade gibt es hervorragende, urige Fischtavernen, kleine Cafés und Einkaufsmöglichkeiten.
Fotostrecke Phrikes








Kioni
Kioni gilt als eines der schönsten und malerischsten Dörfer im gesamten Ionischen Meer. Die denkmalgeschützte, traditionelle Siedlung liegt im Nordosten von Ithaka (ca. 21 bis 24 km von der Hauptstadt Vathy entfernt) und schmiegt sich wie ein Amphitheater an die grünen Hänge einer hufeisenförmigen Bucht.
Das im 16. Jahrhundert gegründete Dorf überstand das schwere Erdbeben von 1953 im Gegensatz zu anderen Inselteilen weitgehend unbeschadet, weshalb hier noch viele originale Steinhäuser mit roten Ziegeldächern und blühenden Bougainvilleen erhalten sind.
Leider kann ich zu Kioni keine Bilder beisteuern, die Bucht steht noch auf meiner Wunschliste für zukünftige Törns.
Ormos A. Andreou
Ormos Agiou Andreou (oft kurz Ormos A. Andreou) ist eine tief einschneidende Felsenbucht an der Südspitze von Ithaka. Sie gilt unter Skippern als unberührter, rauer Naturankerplatz mit historischem Bezug.
Liegeplatz-Infos für Ormos A. Andreou
- Die Bucht schneidet tief nach Norden in die felsige Steilküste ein. Sie bietet dadurch hervorragenden Schutz bei nördlichen Winden. Bei ruhigem Sommerwetter eignet sie sich sehr gut zum Übernachten. Nach Süden hin ist sie offen.
- Die Einfahrt bei Tageslicht ist unkompliziert, da es keine Riffe oder Untiefen gibt. Das Wasser bleibt bis weit in die Bucht hinein sehr tief.
- Erst kurz vor dem kleinen Sandstrand im Scheitel der Bucht flacht das Wasser auf ankerbare Tiefen ab. Der Ankergrund besteht aus gut haltendem Sand und Seegras (unbedingt prüfen, ob der Anker gefasst hat).
- Da im flachen Bereich nicht viel Platz zum Schwoien bleibt, ist das Ausbringen von Landleinen zu den Felsen zwingend erforderlich.



Polis-Bucht
Die Bucht von Polis (Ormos Pólis) an der Nordwestküste Ithakas ist die einzige Ankermöglichkeit an der sonst schroffen Westseite der Insel. Ein landschaftliches Highlight mit Karibik-Flair, das Skippern jedoch Respekt abverlangt.
Skipper-Hinweise für die Polis Bucht
- Tief eingeschnittene Bucht. Geankert wird auf 8 bis 15 Metern Wassertiefe. Wegen des steilen Abfalls sind Landleinen zum Ufer dringend empfohlen.
- Überwiegend Sand und Schlick. Wenn der Anker einmal eingegraben ist, hält er bombenfest.
- Guter Schutz bei Winden aus N, O und SO. Völlig offen nach W und SW – bei Wind aus diesen Richtungen droht gefährlicher Schwell.
- Der kleine Hafen ist nur für lokale Fischerboote geeignet.
- Dinghy-Anlandung am Strand ist problemlos möglich.
- Am Strand gibt es eine kleine Bar (Kantine).
- Wer Proviant aufstocken oder gut essen möchte, läuft ca. 20 Minuten steil bergauf in das charmante Dorf Stavros.
ACHTUNG: Auch bei ruhiger Gesamtwetterlage sorgt der nachmittägliche Nordwestwind (Mistral) oft für Überraschungen: Die steilen Berghänge rund um die Bucht wirken wie ein Trichter. Heftige, böige Fallwinde mit über 25 Knoten sind am späten Nachmittag und Abend keine Seltenheit. Reichlich Kette stecken und den Ankeralarm aktivieren!
Fazit: Ein traumhafter Stopp für den Badestopp am Mittag oder eine ruhige Nacht bei stabiler Ost-Wetterlage. Bei angesagtem Westwind sollte die Bucht gemieden werden.









