Oia

Santorin

Unter Santorin, auch Santorini genannt, wird häufig die gesamte Inselwelt des Archipel verstanden. Der Tourismus konzentriert sich jedoch auf die Hauptinsel Thira welche mit ca. 80qkm und 16.000 Einwohnern auch die mit Abstand größte Insel ist.

Weitere Inseln sind: Thirasia, Nea Kameni, Palea Kameni, Aspronisi, Agios Nikolaos, Kimina,  Christiani, Askania  und Eschati.

Das Santorin Archipel befindet sich am südlichsten Ende der Kykladen. Santorin unterscheidet sich von allen anderen Kykladeninseln durch seine merkwürdige Form und geologische Struktur, die auf die verheerenden Ausbrüche eines heute erloschenen Vulkans zurückzuführen sind. Besonders gefährdet sind die am 300 m hohen Kraterrand hängenden Städte Thira und la (Oia), die beim letzten Erdbeben 1956 schwere Schäden erlitten. Der Ort Ia wird häufig auch Oia genannt, ein aus der Antike überlieferter Name.

Überwältigend ist bei der Einfahrt in die Caldera der Blick auf die steile Kraterwand von Thira, deren Kammlinie von schneeweißen Häuschen gesäumt ist. Die Küste fällt an der Westseite von Thira steil ab, die Ostküste dagegen ist flach und mit langen Kiesel – und Sandstränden ideal zum Baden. Vom Hafen Skala erreicht man den 300m höher gelegenen Hauptort Firá entweder auf dem berühmten Treppenweg mit seinen 586 Stufen zu Fuß, auf dem Esel oder mit einer Seilbahn.

Die Stadt ist ein malerisches Gewirr von verwinkelten Gassen und übermauerten Treppengängen.

Der Tourismus hat die Insel voll im Griff, ein Besuch ist trotzdem eines der Highlights einer Kykladenreise. Was auf den Postkarten wie reiner Kitsch anmutet  ist Realität. Man kann sich an den grandiosen Aussichten kaum satt sehen.

Mehr möchte ich zu Santorin nicht beschreiben, mir liegen mehr die kleineren Perlen der Ägäis am Herzen. Zu Santorin gibt es schließlich reichlich Reiseführer und sonstiges Infomaterial.

Fotostrecke Santorin

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