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  • Kommentare

    • Klaus: Bin gerade aus dem Algäu zurück und habe dort mit...
    • Ursula Mörsdorf: Hallo ist es möglich eine Alpe zu Pachten
    • Klaus: Grundsätzlich teile ich Deine Meinung zu...
    • Werner: Kann ich NICHT bestätigen! Ich war letzte Woche...
    • Mathias: Danke, perfekt, so schnell hat noch selten etwas...

Antiparos

Das von Paros nur durch einen schmalen Meeresarm getrennte Antiparos ist wegen seiner weißen Sandstrände und seiner landschaftlichen Schönheit ein beliebtes Ausflugsziel. Der Hauptort Antiparos (oder Kastro) liegt im Schutz der mittelalterlichen, verfallenen Burg. Berühmt ist die große Tropfsteinhöhle im Süden, die nach der St. Johannes-Kirche an ihrem Eingang benannt ist.
Wegen seiner wunderschönen Badestrände am grünblauen Meer kommen Jahr für Jahr mehr Besucher, so dass die wenigen Hotels und Privatzimmer in der Hochsaison nicht mehr ausreichen.
Rund um Antiparos scharen sich Dutzende kleiner, nur von Wildkaninchen und Wildtauben bevölkerte Eilande. Auf zweien hat man Spuren menschlichen Lebens aus frühester Zeit gefunden: Auf Despotiko Trümmer von Gräbern der protokykladischen Epoche, und auf Saliangos Reste einer jungsteinzeitlichen Siedlung.

Strände

Die besten Strände liegen an der Ostküste längs des Weges zur Höhle. 
Hauptstrände: Antiparos: Ortsstrände beiderseits der Hafenbucht: Sand-Kies-Strände, schattig (Tamarisken), Tavernen; Diapori: auch Camping Beach (am Campingplatz) ca. 300 m Sandstrand mit Dünen, sehr seicht, Surfbrettverleih, FKK; Glyfa: >ca. 45 Min. zu Fuß>: schmaler Sandstrand, schattig (Tamarisken); Akrotiri: unterhalb der Tropfsteinhöhle, Bootsanleger, ca. 2 Std. zu Fuß: schöner Sandstrand in der Bucht; Bonos: Inselwestseite in Höhe des Orts, 15 Min.: Sandstrand in Bucht, windig; Livadi: lnselwestseite, ca. 1 Std. zu Fuß>: breiter, langer Sandstrand,  etwas Schatten, windig,  oft Strandgut, einsam; Lfvadi: auf der Insel Despotiko  sehr schöne und breite Sandbucht, Schatten in einer Grotte.

Essen

in Antiparos: Essen und Trinken kann man an der Paralia und an der Hauptgasse, die zur Platia im Ort führt.
in Ag. Georgios: Capitan Pipinos: Einfache, bäuerliche Taverne am Meer mit Blick auf das Inselchen Despotiko. Der Fischer Pipinos unternimmt mit seinen Gästen Fahrten mit dem Fischerboot zu einer nahegelegenen Höhle und zur Ziegeninsel Despotiko.
Inselspezialität: Gegrillter Oktopus.

Inselinfo

Für Paros- Urauber gehört der Sprung zur kleinen Nachbarinsel fast zum Pflichtprogramm. Neben einer berühmten Tropfsteinhöhle locken das malerische Kastro und sehr schöne Sandstrände. Am Ende der Welt glaubt man sich an der Südküste und auf dem Inselchen Despotiko.

Es wäre falsch, Antiparos nur als Anhängsel der großen Nachbarinsel Paros zu sehen. Sicherlich waren die beiden Inseln politisch und wirtschaftlich schon immer eng verflochten, und das kleinere Eiland spielte auch nie eine bedeutende Rolle. Mit über 200 Fremdenbetten, einem Campingplatz und schönen Stränden bietet sich Antiparos jedoch auch für einen längeren Aufenthalt an. Die Einwohner leben fast alle im Kastro, der einzigen Ortschaft ganz im Norden der Insel. Die Bauern produzieren vor allem Gerste für die Bierherstellung und Trauben, die auf Paros zu Wein verarbeitet werden. Die Fischer von Antiparos haben sich auf Kraken spezialisiert, von denen im Jahr 45 000 kg gefangen werden.

Antiparos (Kastro)

Wenn man nicht mit einem organisierten Bootsausflug nur zur Besichtigung der Tropfsteinhöhle kommt, legt das Fährboot an der Bootsanlegestelle von Antiparos oder Kastro, wie der einzige Ort der Insel auch genannt wird, an. Der Hafen mit zahlreichen Fischerbooten sowie einigen neuen Pensionen Restaurants und  Cafes  macht  einen freundlichen Eindruck. Gegenüber sind auf der nur einen Sprung entfernten Insel Paros das Kloster Christos sto Dassos, das Schmetterlingstal und der kleine Ort Pounda zu erkennen.

Vom Hafen führt eine autofreie Straße zur Platia des Ortes. An dieser Strecke findet man Privathäuser, Cafes,  Restaurants,  Bäcker, Metzger; hier geht es lebhaft zu. Der Dorfplatz mit der Ag. Nikolaos- Kirche stellt den Treff- und Sammelpunkt dar, von hier aus gelangt man auch in den alten Ortskern, die venezianische Burgfestung. Früher bildeten die eng aneinanderstehenden  Häuser,  die nach außen nur schmale Schießscharten besaßen, den ersten Verteidigungsring um den auf dem freien Platz zwischen den Häusern erbauten Wacht- und Fluchtturm, der heute noch etwa 4 m hoch ist.

Tropfsteinhöhle

Die Tropfsteinhöhle ist mit dem Bus oder einem Boot zum Kai unterhalb der Höhle zu erreichen. Zum 180 m hoch gelegenen Eingang der Höhle kann man sich auf dem Rücken von Eseln schaukeln lassen. Angeblich wurde sie von Marquis de Nointil, dem französischen Gesandten in Konstantinopel im Jahre 1673 wiederentdeckt. Der Diplomat suchte auf zahlreichen Reisen zu den griechischen Inseln, die ja damals unter türkischer Herrschaft standen, archäologisch interessante Fundstücke. Eines Tages stieß er auf die Grotte. Da es Heiligabend war, feierte er dort mit seinen Reisebegleitern eine Messe.

Als Griechenlands erster König, der Bayer Otto I., 1840 die Höhle beasichtigte, musste der damals noch abenteuerliche Abstieg zum Boden mit Seilen und Leitern bewerkstelligt werden. Heute führen 400 Betonstufen hinab in die Tiefe, die Höhle ist inzwischen beleuchtet. Nach einem Abstieg um ca. 100 m erreicht man zwei Grotten mit zahlreichen mächtigen Stalagmiten und Stalaktiten. Viele der Stalaktiten in dem 400 m hohen Hauptraum sind zwar inzwischen zerstört, doch findet man noch den Altar, auf dem Marquis de Nointil die Messe feierte. Schöne Tropfsteine sind vor allem im letzten Raum zu entdecken, in dem sich König Otto und seine Frau Amalia mit einer Inschrift verewigten.

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Ein Kommentar zu Antiparos

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