Abschied Hafen Lavrion

Marina Lavrion

Abschied Hafen Lavrion
Abschied Hafen Lavrion

In Lavrion hat sich einiges getan. Vor 6 Jahren noch ein Industriehafen, entwickelt sich Lavrion langsam zu einem Zentrum des Chartergeschäftes. Die Lage des neuen Flughafens, zwischen Athen und Lavrion gelegen, begünstigt diese Entwicklung. Wer die Kykladen als Ziel hat, schätzt zusätzlich die Nähe zur „ersten“ Kykladeninsel Kea.Unsere Charterbasis Nomicos Yachting, scheint noch im Aufbau. Das Handy übernimmt alle Büroaufgaben! Nach kurzer Suche finden wir den Base Manager und unser Boot. So früh waren wir wohl nicht eingeplant.Die SYBO, eine Bavaria 39 Cruiser, liegt an der Mole, jedoch mit dem Schmutz einer längeren Liegezeit im Industrieumfeld  bedeckt. Uns bleibt nichts anderes übrig, als unser Gepäck am Steg zu deponieren und die Wartezeit mit der „Beaufsichtigung“ der Putzdame und unseres Gepäcks zu verkürzen. Die spätere Übernahme war dafür bis auf den fehlen GPS Kartenplotter ohne Probleme und die Yacht in einwandfreiem Zustand.Auf der Suche nach einem Supermarkt finden wir in Hafennähe ein Geschäft mit umfangreichem Angebot. In versteckten Winkeln des Tante Emma Ladens, finden wir alles was eine Crew so braucht und können unsere Einkaufsliste schnell abarbeiten. Service wird hier gelebt, alles wird per Minibus zum Boot geliefert. Bei einem Einkauf über 230 Euro, gibt es zusätzlich als Naturalrabatt gekühltes Bier -es verkürzt uns die Wartezeit und wird umgehend vernichtet.Leider ist das Wetter überhaupt nicht griechisch, knappe 20 ºC, stark bewölkt, mit der Aussicht auf gleich bleibend verheißt nichts gutes für die nächsten Tage. Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Schauer können wir das Boot übernehmen und uns häuslich einrichten. Der Regen und eine Dunstglocke über dem Wasser trübt die Stimmung und veranlasst uns das geplante Auslaufen nach Kea abzublasen. 18 sm bei Regen wollen wir uns nicht zumuten.Die gewonnene Zeit schafft uns Freiraum für eine gründlichere Einweisung in Bootstechnik und Sicherheitsregeln. Speziell für unsere zwei Neulinge eine hilfreiche Unterstützung um mit dem Boot vertraut zu werden.Zum Abend steigert sich die Schauertätigkeit zu einem mittleren Wolkenbruch, was unsere Suche nach der passenden Taverne auf die nächste Hafenumgebung beschränkte. Eine Taverne 50m von der Hafenfront entfernt, ist nach unserem Geschmack. Frischer Fisch in allen Variationen bei guter Qualität, aber auch hohem Preis wurde offeriert. Die anfänglich gemütliche Atmosphäre war uns leider nicht lange vergönnt. Eine Flottillengruppe von 30 Italienern enterte die Taverne und feiert ihren Törnabschluss. Uns blieb nur die Flucht in eine nahe gelegene Bar. Als Belohnung wurden unsere Augen dort von einem Minirock, welcher unter die Gattung Gürtel fällt bedient. Es gibt doch noch eine ausgleichende Gerechtigkeit!Wie sich später herausstellte, war der Lärm in der Taverne erst der Anfang! Außenlautsprecher, ein beliebtes Relikt griechischer Bars, beschalten den Hafen bis zum nächsten Morgen. Wohl dem der Ohrenstopfen im Handgepäck mitführte, nur so war an Schlaf zu denken.Hier geht es weiter….. -Interessenten empfehle ich meinen Blog zu abbonieren

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