Lavrion -Fischmarkt

Lavrion nach Kea Ormos Kavia

verbrannte Eier, Feuerwehrmann nicht geeignet!
verbrannte Eier, Feuerwehrmann nicht geeignet!

Nur ein gutes Frühstück kann den Tag retten, ein verhangener Himmel begrüßt uns am Morgen, ein nicht gerade einladender Ausblick. Erfreulich, gutes Brot und Sesamstangen gab es beim Bäcker an der Ecke. Da Eberhard uns auch noch mit Spiegeleiern beglücken will zieht schnell ein Duft von Kaffee und frischem Brot durch den Salon. Aber oh Schreck, was riecht hier so? Da hat der Koch es doch geschafft, die Eier anzubrennen. Klar, für diese Aufgabe ist unser Feuerwehrmann nicht geeignet, er steht mehr aufs Löschen.

Lavrion -Fischmarkt
Lavrion -Fischmarkt

Vor dem ersten Ablegen ermuntern uns einige Sonnenstrahlen noch zu einem Spaziergang rund um den Hafen. Der angrenzende Fischmarkt, Zentrum des morgendlichen Treibens zieht uns in seinen Bann. All die dargebotenen Kreaturen, lieblich und scheußlich werden uns nun heimlich begleitet. Da fragt sich natürlich mancher ob schwimmen wirklich ungefährlich ist. Hai, Krake, Schwertfisch und andere Meerungeheuer lauer im Wasser. Schon jetzt bekommt Reinhard, die Landratte, es mit der Angst zu tun und macht sich Sorgen um seinen „Zipfel“.Endlich um 10:00 Uhr ist es soweit, Motor an, Leinen los und wir stechen in See. Bevor wir den Hafen verlassen gilt es aber sich mit der Yacht unter Motor vertraut zu machen. Aufstoppen, Wenden, Anlegen und Rückwärtsfahrt wird geübt. Wir sind schließlich Hobbysegler und keine Profis. Nach einem Jahr Pause und einer für uns neuen Yacht müssen die Manöver aufgefrischt werden. Das Fahrverhalten des Schiffes gilt es zu erkunden. Eberhard und ich üben so ca. eine Stunde, bevor Kurs auf das nächste Ziel Kythnos genommen wird. Gute 30 sm liegen vor uns. Erfreulicherweise frisch der Wind etwas auf und erlaubt uns die Segelmanöver mit der Crew zu üben. Für Reinhard und Jürgen unsere Frischlinge fahren wir einige Wenden um die Abläufe zu üben.Beide sind froh als wir endlich unter schwachen 3 Bft auf ruhigem Kurs Richtung Kythnos laufen. O-Ton: Das ist ja richtig Arbeit! Oh je, da haben wir wohl zwei Bleistiftspitzer an Bord?Mit dem ruhigen Schaukelkurs hat Reinhard seine Probleme, leichte Übelkeit macht sich bemerkbar. Nur gut, dass wir einige Mittelchen gegen Seekrankheit im Gepäck haben. Eine Tablette und etwas trockenes Brot schaffen schnell Linderung.

Ormos Kavia, Insel Kea

griechischer Salat und ein Gläschen Rosewein
griechischer Salat und ein Gläschen Rosewein

Ormos Kavia [37º34,8’N 024º16,6’E], eine kleine Bucht an der SW Küste von Kea, steuern wir gegen 14:00 Uhr an. Hier können wir in aller Ruhe Ankermanöver üben und eine Badepause einlegen. Einsame Häuser, Windmühlen und eine Motorjacht bilden die Infrastruktur. Wir haben es geschafft, die Ruhe der Kykladen wirkt auf uns. Nach der hämmernden Musikbeschalung im Hafen von Lavrion endlich Stille. Die frischen Vorräte aus Salat, Gurken, Tomaten und Käse sind Grundlage eines herzhaften griechischen Salates. Zusammen mit dem restlichen Brot und einem Gläschen Rosewein läst es sich unter, zwar schwacher, griechischer Sonne bestens leben.

Hier geht es weiter …- Interessenten empfehle ich meinen Blog zu abbonieren

Ein Gedanke zu „Lavrion nach Kea Ormos Kavia“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*