Amorgos -Bucht von Katapola

Meltemi klingt ab

Das positivste des Tages war der Gang zum Wettergott, dem Hafenmeister. Der Meltemi lässt nach, am Vormittag werden zwar noch 7-8 Bft erwartet, aber zum Nachmittag deutliche Abschwächung. Für uns besteht endlich die Möglichkeit am nächsten Morgen unseren Törn fortzusetzen.

Amorgos -Bucht von Katapola
Amorgos -Bucht von Katapola

Super war auch die Nachfrage des Hafenmeisters ob wir uns bereits bei Ihm offiziell gemeldet hätten, Ich denke wir machten etwas unverständliche Gesichter, nach 4 Tagen eventuell auch verständlich! In dem Minihafen kennt jeder jeden, ja wir sollen mit den Schiffspapieren nochmals vorbeikommen. Uns ist nicht ganz Wohl bei der Sache. Also Papiere holen und wieder die Treppen hinauf ins Büro des Hafenmeisters. Nach ca. 30 Minuten Schreibarbeit von bis zu zwei Beamten wurde uns dann die Rechnung ausgehändigt. 3,13 Euro Liegegebühr für 5 Tage, mit dem Hinweis wegen Meltemi habe er nur 3 Tage berechnet. Wer dies ließt wird uns zustimmen, da kommen wir doch gerne wieder. Speziell im Vergleich zu großen Marinas welche zwar einen unbestrittenen Komfort bieten, aber niemals das Flair eines solch beschaulichen Hafens.In Vorbereitung auf das erstmalige Auslaufen steht am Vormittag die Sicherheitsunterweisung auf dem Programm. Zusätzlich werden die Frauen zu wichtigen Handlungen beim Ein- und Auslaufen trainiert. Wo gehört der Fender hin und wie wird er befestigt. Wie befestige ich Festmacherleinen und wie werfe ich sie zum Land ohne das sie ins Wasser fallen. Wer ist die nächsten Tage für welche Aufgabe zuständig usw. Ich denke Gerhard und ich werden danach mit tatkräftiger Unterstützung unserer Frauen rechnen können. Zusätzlich konnten wir den Tag auch dazu nutzen die vielen kleinen Dinge auf einem Boot zu erklären, sicherlich am Anfang etwas viel, aber jeder hat so angefangen. Mal sehen ob wir aus denen nicht Seefrauen machen können!Zu zweit starteten wir per Taxiboot, zu der auf der Nordseite gelegenen kleinen Badebucht, mit Sandstrand. Wir hatten die Zeit bewusst so gewählt, das wir die letzte Überfahrt nutzten. Die meisten Badegäste verschwanden dann mit unseren Boot Richtung Katapola und wir hatten den Strand fast für uns allein. Der Rückweg führte über den bereits beschriebenen Weg über Kiesstrände nach Rahidi um dort beim Aperitif den Sonnenuntergang zu genießen.Ein relaxter Tag bei viel Sonne neigte sich dem Ende und damit auch dem letzten Abend in Amorgos. Ich werde die Insel welche mir als Zwangspause vom Meltemi auferlegt wurde immer in positiver Erinnerung behalten. Es war nie langweilig, die Insel hat Unmengen wunderschöner Stellen, die Menschen waren immer sehr zuvorkommend und freundlich, ein Platz zu welchem ich gerne zurückkehre. Es gibt noch viel zu entdecken im äußersten Osten der Kykladen.Fortsetzung…

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