Leros -Ormos Panteli

Levitha nach Leros Ormos Panteli

Leros -Ormos Panteli
Leros -Ormos Panteli

Nach ruhiger Nacht legen wir um 9:00 ab um in der westlichen Bucht den Umgang mit dem Anker zu üben. Wichtig sind die Kettenmarkierungen für unterschiedliche Kettenlänge, die Markierung für das Kettenende, Bedienung der Ankerwinsch und die Problematik, dass sich beim einholen immer ein Kettenturm im Kettenkasten bildet. Wird der Turm zu hoch, wird die Kette aus der Führung der Winsch gedrückt und die gesamte Kette saust in einem Rutsch heraus. Beste Abhilfe ist: Einen Fuß auf das Laufrad der Kette und immer ein Auge in den Kasten. Ist der Turm zu hoch hilft der Besenstiel um die Kette im Kasten zu verteilen. Nachdem Lada und Brigitte mit der Kette vertraut sind, übt Gerhard noch einige Manöver unter Motor, alles Übungen um im nächsten Hafen sicher anzulegen.Nach einer guten Stunde ist genug geübt und wir können auslaufen und Segel setzten. Mit gemütlichen 2-3 Bft segeln wir bei Halbem Wind Richtung Leros. Alle können an diesem Tag das Steuern unter Segel und Motor üben. Ob wir aus den Frauen noch Segler machen werden? Da der Wind im laufe des Tages immer mehr einschläft und wir unsere Tagesetappe bei Tag schaffen wollen werden um 13:45 die Segel eingeholt und der Motor gestartet. Dies tut auch unserer Batterie gut, eine Stunde Motorbetrieb pro Tag sichert uns immer eine volle Batterie.15:15 In der nördlichen Bucht von Leros –Ormos Xerokampos– machen wir an einer Boje, welche von der dortigen Taverne -To Kima- zur Verfügung gestellt wird, neben einem alten umgebauten Nordseekutter, fest. Nach gemütlicher Pause bei Salat, Wein und Brot sowie einem erfrischenden Bad geht es um 16:55 weiter zu unseren Tagesziel. Diese landschaftlich nicht besonders reizvolle Bucht bietet zwar guten Schutz bei nördlichen Winden und Seegang, ist jedoch nicht mit dem Flair unseres Tagesziels Ormos Panteli, welches wir um 18:30 erreichen, zu vergleichen. Der kleine Hafen Panteli hat nur 2-3 Liegeplätze für Yachten und ist bereits gefüllt. Der überwiegende Teil des Kais wird von den Fischern beansprucht. Selbst in der Hafenbucht sind alle Ankerplätze belegt. In der angrenzenden Bucht findet sich noch Platz und nach dem zweiten Versuch sitzt der Anker sicher und fest. Brigitte hat eine der wichtigsten Aufgaben schon perfekt im Griff, das obligatorische Ankerwasser Ouzo mit Wasser  wird kredenzt.

6 Bft
6 Bft

Der Versuch den Positionsalarm an unserem Hand GPS, als Ankeralarm zu nutzen, stellt sich als nicht brauchbar heraus. Es ist ein Annäherungsalarm. Wir werden zu Hause wohl nochmals die Beschreibung im Detail studieren, für die kommende Nacht aber ohne auskommen.Mit dem Dingi geht es in den kleinen Ort, Gerhard testet dabei die Leistungsfähigkeit des kleinen Außenborders, nasse Gesichter protestieren aber sofort. Unter dem herrlichen Panorama der Windmühlen liegt der Ort ganz eng an die Bucht geschmiegt, die Häuser kleben an den steil abfallenden Uferfelsen. Ein Steg vor der Taverne Zorbas lockt uns direkt in dieses romantisch am Ufer gelegene Restaurant. Bei einem fantastischen Blick auf den Sonnenuntergang und griechischem  Wein genießen wir die reichhaltige Auswahl an Spezialitäten.Der Ort selber ist blitzschnell erkundet, für den bestimmt reizvollen Aufstieg zu den sechs Windmühlen sind alle zu faul. Der Ausblick muss aber fantastisch sein! Am Abend sind die Mühlen beleuchtet und locken deshalb auch viele Touris von der Insel zu diesem romantischen Platz.Die Versorgung ist auf den sehr kleinen Lebensmittelladen beschränkt, Frischware ist fast keine im Angebot, Brot gibt es morgens um 08:00.Fortsetzung…

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