Törn in die Nördlichen Sporaden

Törn zu den Verstreuten –Nördliche Sporaden

Die Sporaden, übersetzt die Verstreuten, haben wir uns für dieses Jahr als Ziel unseres Segeltörns ausgesucht. Da die Gesamtheit der Sporaden wahrhaftig verstreut ist, von der türkischen Küste (Dodekanes) quer durch die Ägäis bis vor die Tore von Volos, beschränken wir uns auf die nördlichen Sporaden. Die Inselgruppe nördlich von Euböa wird von Deutschen relativ selten besucht. Ich denke die mangelhaften Flugverbindungen nach Deutschland tragen dazu bei. Zu anderen europäischen Ländern sieht die Situation besser aus. Wohl aus diesem Grund hat sich die einzige Insel mit internationalem Flughafen Skiathos inzwischen zu einem klein Mykonos entwickelt. Wie immer werden wir dies berücksichtigen und uns östlich zu den ruhigeren Inseln orientieren.

Vier bewohnte Inseln bilden das Zentrum der nördlichen Sporaden. Skiathos, Skopelos, Alonnisos und die abseits gelegen Insel Skyros. Als Segler werden wir aber auch Winzlinge wie z.B. Psathoura anlaufen. Diese nördlichste Insel ist nur von Steinböcken bewohnt. Zwei Wochen im Juni sollten reichen um den Rucksack mit Erlebnissen zu füllen.

Das Boot ist gechartert, die Flüge gebucht und eine Route ausgearbeitet. Die Flugsuche gestaltete sich diesmal problematisch. Wir wollten auf keinen Fall einen Umsteigeflug über Athen, die Streiks der letzten Zeit hatten uns abgehalten. Andererseits gab es von Deutschland kaum Direktflüge zu unserem Ausgangsort Skiathos. Letztendlich entschieden wir uns für eine Flugverbindung von Düsseldorf nach Skiathos. Für Schwaben eine reichlich aufwendige Anreise! Auch das Charterangebot war nicht überragend. Da wir jedoch bereits sehr früh die Yacht buchten, war das Angebot ausreichend.

Die Alternative als Törnstart die Bucht von Volos zu wählen hatten wir schnell verworfen. Auch dort gilt, kaum Direktflüge nach Volos. Die Möglichkeit über Thessaloniki hätte bedeutet, dass wir per Taxi 2-3 Stunden zum Stützpunkt gebraucht hätten. Zusätzlicher Nachteil der Bucht von Volos ist, dass man 2-3 Tage des Törns in der Bucht verbringt bevor man die erste Insel erreicht. Sicherlich mag dies auch seinen Reiz haben, jedoch liegt dann Skyros in weiter Ferne.

Was aus unserem Vorhaben geworden ist könnte ihr in der zweiten Jahreshälfte bei mir nachlesen, vorerst gibt es die Vorfreude. Der Plan steht und über Google Earth kann man ja schnell „hinreisen“ und sich von den Fotos verzaubern lassen.

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