Windmühle am KapPouria

Skyros

Skyros die größte und östlichste Insel der Nördlichen Sporaden erinnert stark an Orte der weit entfernten Kykladen. Ein zweigeteiltes Eiland mit einem grünen Norden und wildem trockenen Süden.


Touristen finden nur selten den Weg auf diese Insel. Fast 50 km von ihren Nachbarinseln Euböa und Alonnisos entfernt liegt die Insel einsam in der Ägäis. Die Anreise ist beschwerlich, es gibt keine schnellen Verbindungen zwischen der Insel und den europäischen Metropolen. Das bringt den Vorteil, dass die Insel nicht vom Pauschaltourismus überrollt wird. Es gibt zwar einen Inselflughafen, dieser wird aber fast nur vom Militär genutzt. Nach Skyros kommen deshalb hauptsächlich Individualreisende und griechische Familien. Wer Urlaub abseits vom Massentourismus schätzt wird diese Insel schnell ins Herz schließen.

Während der südliche Teil der Insel gebirgig, karg, steinig und unbewohnt ist, ist der etwa gleich große nördliche Teil, in dem fast alle der rund 3000 Inselbewohner leben, von üppiger Vegetation und großen Kiefernwäldern geprägt. Außer vom Tourismus leben die Insulaner von der Viehzucht und vom Fischfang. In den fruchtbaren Ebenen im Norden wird viel Gerste und Weizen angebaut.

Skyros Stadt (Chora)

Die Inselhauptstadt Chora mit ihren weißen kubischen Häusern könnte man auch im Zentrum der Kykladen finden. Das Erscheinungsbild von Skyros Stadt wird vom Kastro dominiert, welches auch für Besucher geöffnet ist.

Blick auf Skyros Stadt
Blick auf Skyros Stadt

Die Burg war zu Zeiten des Bronze Zeitalters eine Akropolis, sie wurde aber seit dem immer wieder umgebaut. Sie wurde von den Venezianern im 13.Jahrhundert eingenommen als von ihnen fast alle griechischen Inseln besetzt wurden. Durch die vielen Piratenattacken während der altertümlichen Epoche und dem Mittelalter, wurde die Akropolis von der Bevölkerung zum Schutz aufgesucht.

Fotostrecke Skyros

 


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