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    • Klaus: Bin gerade aus dem Algäu zurück und habe dort mit...
    • Ursula Mörsdorf: Hallo ist es möglich eine Alpe zu Pachten
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    • Werner: Kann ich NICHT bestätigen! Ich war letzte Woche...
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Westkykladen

Vollbild Google Maps

Der Wunsch die Kykladen in ihrer Vielfalt zu erleben musste bei unserer Planung sehr schnell der Realität “ZEIT” weichen. Eine gute Woche ist einfach zu wenig, d.h. wir werden es in zwei getrennte Wochenetappen (Jahre) einteilen müssen. Die Erfahrung hatte uns bereits gelehrt weniger ist manchmal mehr!

Törnübersicht: West und Zentralkykladen (24.5 bis 2.6.01)
Tag Von / Nach GEO Strecke
1 Anreise Athen    
2 Besichtigung Athen
Bootsübernahme Lavrion
37º42,7?N 024º03,6’E  
3 Kythnos Merichas 37º23,7’N 024º23,8’E 20 sm
4 Serifos Leivadion 37º08,6’N 024º30,3’E 30 sm
5 Sifnos Ormos Vathy 36º59,3’N 024º40,3’E 20 sm
6 Paros Hafen Naoussa 37°07,6?N 025°14,1?E 35 sm
7 Syros Ormos Phoinika 37°23,8?N 024°52,6?E 32 sm
8 Kythnos Ormos Loutron 37°26,7?N 024°25,8?E 25 sm
9 Lavrion 37º42,7?N 024º03,6’E 38 sm
10 Abreise Gesamtstrecke über Grund 200 sm

Start

Der Jachtchartervertrag sah zwar ursprünglich die Übernahme des Bootes ab 17 Uhr und die Rückgabe bis 10 Uhr vor. Wie immer ist aber auch dies verhandelbar und wir konnten eine Übernahme für 12 Uhr erreichen. Zusätzlich bestand der Wunsch Athen näher kennen zulernen wozu wir zwei Tage einplanten –> Nettozeit 7 Tage

Um nicht noch unnötige Zeit zwischen Piräus, dem gebräuchlichen Hafen und unserem ersten Kykladenhafen zu verwenden konnten wir eine Übergabe in Lavrion vereinbaren.
Ausgehend von den Über- und Rückgabezeiten war die Planung des ersten und letzten Tages schnell klar, es galt eine gute Ausgangsposition zu erreichen. Kea als letzter Tag (frühes aufstehen) und Kythnos als erster Tag. Den Rest von 5 Tagen wollten wir ohne Stress und Hektik in Abhängigkeit vom Wetter oder besser dem Wind nutzen.  

13:40 Ankunft Athen Flughafen
16:00 Ankunft Stadthotel Athen. Dieses Hotel haben wir für zwei Nächte gebucht um das kulturelle Angebot der Stadt zumindest für eine kleine Steppvisite zu nutzen.

Der erste Abend ist ein herzliches Wiedersehen mit unserem Freund Panos, was wir in einem typischen Lokal, bei lauer Temperatur unterhalb der Akropolis ausgiebig feiern. Das Motto des Abends ist schnell klar -Einer geht noch, einer geht noch rein- Der Alltag in Deutschland war schnell vergessen und ein optimaler Anfang gefunden. Mit dem Essen müssen wir bei unseren zwei Neulingen noch etwas Nachsicht walten lassen. Hier gilt noch die Regel was der Bauer nicht kennt frist er nicht.

Am Freitag müssen wir feststellen, das ganz Athen in Vorbereitung zu den olympischen Spielen eine Großbaustelle ist. Mit der U-Bahn gehen wir auf Erkundungstour. Die Akropolis finden wir zwar schnell mit der weiteren Navigation hapert es aber bei unserem Reiseleiter Klaus. Als Ergebnis haben Abends alle platte Füße und sind froh, dass Panos die Führung übernimmt und uns in eine idyllische Taverne im Hafen von Piräus entführt. Der Heimweg führt uns zwar noch beinahe geschlossen nahe ans Hotel, jedoch mit kleinen Verlusten! Die Absackerkneipe hatte wohl Ouzo in unbegrenzter Menge, wie ist es sonst zu erklären, dass man vor dem Hotel stehend den Eingang nicht findet. Vorsorglich hatten die netten Freunde den Pyjama und die Zahnbürste schon vor dem Zimmer als Wegweiser platziert!

Attikaküste / Lavrion

Map Attika

Samstags um 9:00 Uhr machen wir uns in zwei Gruppen, auf den Weg nach Lavrion. Zu normaler Verkehrszeit sind von Athen dafür minimal 1,5 Std. zu veranschlagen.  Gruppe 1 organisiert die Übernahme des Bootes. Gruppe 2 nutzt einen großen Supermarkt auf dem Weg um alle notwendigen Vorräte für den Törn zu beschaffen. Panos unser guter griechischer Geist war mit seinem Wagen und unserem “kleinen” Getränkvorrat und den wenigen Lebensmitteln an der Grenze des Fassungsvermögens. Platz für die zwei von der Crew war kaum vorhanden. Eingerahmt zwischen Bier und Wein, mit Gurken und Knoblauch um den Hals, erreicht diese Gruppe den Hafen um etwa 13:30 und wir können, da die Übernahme bestens funktionierte, sofort mit dem bunkern beginnen.

Ohne Panos unserem griechischen Freund wäre alles nicht so einfach gewesen. Er hat das Boot zu Topkonditionen besorgt, das Hotel gebucht und den griechischen Abend in Athen zu einem Erlebnis gemacht. Die Opfergabe an Zeus mit “schwäbischem Wasser” wird Ihm aber sicher immer in Erinnerung bleiben. Panos die Crew sagt DANKE.

Weil die Anreise über Athen erfolgt sind die Häfen der Attikaküste ab Piräus eine wichtige Planungsunterlage. Bei unserem ersten Törn hatten wir den nahe Athen gelegenen Hafen Kalamaki gewählt. Vor der Fertigstellung des neuen Flughafen war dies ein guter Ausgangspunkt. Mit dem neuen Flughafen sind jedoch die weiter südöstlich gelegenen Häfen eine bessere Alternative da man sich nicht durch den unberechenbaren Verkehr der Hauptstadt Athen quälen muss.

Zahlreiche Yachtcharterunternehmen haben ihren Sitz in Athen oder verwalten von da aus ihre Flotten, meist mit der Möglichkeit das Boot in einem anderen Hafen der Attikaküste zu übernehmen. Auch viele Privatyachten sind in den Marinas dieses Gebietes stationiert. Es ist deshalb davon auszugehen, dass ein Törn zu den Kykladeninseln an der Attikaküste beginnt oder endet.

Für unseren Törn konnten wir mit dem Charterunternehmen den Hafen Lavrion vereinbaren. Dieser Industriehafen liegt in einer sehr offenen Bucht, so dass er nur leidlich Schutz bietet. Reflektierender Seegang macht sich bis zum hinteren Teil der Bucht hin unangenehm bemerkbar, obwohl eine 270 m lange Schutzmole auf der Südseite der Einfahrt gebaut wurde. Darüber hinaus verleiden Staub durch Ladearbeiten und Rauch von den umliegenden Fabriken den Aufenthalt. Lavrion übt durch die Erzhalden in seiner Umgebung keinen Reiz auf den Besucher aus. Für die Versorgung ist der Hafen aber brauchbar, und hat nach Fertigstellung des neuen Flughafens von Athen in Spata noch mehr Zulauf. Wenn man wie wir diesen Hafen nach der Übernahme des Bootes sofort verlässt, sind die Umgebung nicht störend und man kann in einem kurzem Schlag als erste Nacht Kea oder Kythnos ansteuern. Beide Inseln sind sicherlich den Häfen auf Attika vorzuziehen.

1.Tag Lavrion – Kythnos

Map Kythnos12:00 Uhr Bootsübernahme Ocean Star 51.1 ohne Probleme
13:30 Uhr Ankunft “Lastentaxi” mit Proviant
14:30 Uhr Törnstart  Hafen Atika Lavrion- 37-42,7′N 024-03,6′E
Kompasskurs: 1 SM 90° drehen auf 180° 5 SM drehen auf 137° 14 SM, Windstärke 4 = 11-15 kn
19:45 Uhr- Anlegen, Insel Kythnos Yachthafen Mericha. 37’23,7′N 024’23,8′
Obwohl nach Nordwesten offen, bietet der hübsche Hafen Mericha vor Seegang geschützte Liegeplätze. Zu beachten sind die Fähren, die bei ihren Anlegemanövern mit Schraube und Seitenstrahlruder starke Turbulenzen verursachen und Yachten gefährden können.
Bei der Ansteuerung sieht man bei Tag von weitem den Ort. Nisis Mericha, die niedrige kleine Felsinsel, die der südlichen Huk Ak. Kolias weit vorgelagert ist, muss man mit gehörigem Abstand runden. Sonst ist die Bucht frei von Untiefen. Die etwa 50 m lange Mole, an der die Fähren anlegen, trägt ein Molenlicht, das aber nicht immer in Betrieb ist. Die Fähren beanspruchen die Innenseite der Mole und gut ein Drittel des Kais. Yachten sollten möglichst die Nähe des Fähranlegers meiden, doch allzu viele Plätze stehen nicht zur Auswahl.

Der erste Tag auf See hat seine Tücken, die Mannschaft ist noch nicht eingespielt und schon ist es passiert. Eine kleine Unaufmerksamkeit und schon haben wir erfolgreich eine Patenthalse mit großer Wirkung gefahren. Scheckelbruch und zwei Hände weniger an Bord. Hans ein Bär von Mann glaubt doch wirklich, dass man die Großschot mit blanken Händen halten kann. Vorsorglich hat er die Hanschuhe erst gar nicht angezogen und hat wie es sich für einen guten Feuerwehrmann gehört die Hände verbrannt. Ab sofort wird er zum Passagier degradiert und hat nun das Vergnügen kalte Bierdosen, nicht unbedingt zu seinem Leidwesen, zu händeln.

2.Tag KythnosSerifos

Map Serifos10:15 Uhr, Ablegen und Ansteuerung Insel SerifosKompasskurs: 3 SM 270° drehen auf 180° 6,5 SM danach drehen auf 166° 12 SM auf 95° 6 SM Hafenansteuerung unter 0°-360° – ges. 30 SM über Grund
17:30 Uhr Ankunft Hafen Leivadion 37’08,6′N 024’3 VE
Besondere Vorkommnisse: Windstärke 4 in Böen bis 6 = 11-15 kn und 22-27 kn schneller Kurs mit 9,8 kn.
Der an der Südostseite von Serifos gelegener Hafen Leivadion im Scheitel der tief nach Norden einschneidenden Bucht Ormos Leivadiou ist unser Tagersziel. Die Ansteuerung kann bei Tag und Nacht erfolgen. Der Leuchtturm auf der Westhuk der Einfahrt, Ak. Spathi, gibt schon von weitem eine gute Ansteuerungshilfe. Nachts sind auch der Fährkai und die Yachtpier befeuert. Sportboote können auf beiden Seiten der etwa nach Osten gerichteten Pier vor Buganker mit Heckleinen festmachen. Die Fischer beanspruchen die inneren Plätze, an denen die Wassertiefe zum Ufer hin schnell abnimmt . Um den äußeren Teil der Pier beträgt die Wassertiefe 7 m , deshalb viel Kette stecken, denn die Fallböen bei Meltemi sind sehr stark.
Der malerisch auf einer Felskuppe gelegene Ort Serifos (auch Chora) ist zu Fuß auf einem Treppenweg oder auf der Autostraße mit dem Bus zu erreichen. Schon wegen der schönen Aussicht lohnt sich die Mühe des Aufstiegs.

3.Tag SerifosSifnos

Map Sifnos10:45 Uhr Ablegen, Ansteuerung Insel Sifnos Hafen O.Kamares, Zwischenstopp 13:00 bis 15:00 mit Ortsbesichtigung. Ankermanöver klappen noch nicht so gut und müssen im Hafen geübt werden.
Kompasskurs: 170° 10 SM Hafeneinfahrt unter 90°, Auslaufen unter 270° 1,5 SM, neuer Kurs 165,5° 5,5 SM unter 90° in die Bucht
18:30 Uhr Ankunft Bucht Ormos Vathy 36-55,8′N 024-41,4′E.

Ormos Vathy ist eine der bestgeschützten Buchten an der Westküste von Sifnos, die bei Tag und Nacht gut anzulaufen ist. Auf der südlichen Einfahrtshuk, brennt ein Feuer. Die Bucht ist frei von Untiefen und läuft zum Strand hin gleichmäßig aus. Man ankert auf beliebiger Wassertiefe über Sandgrund, der teilweise mit Seegras bewachsen ist. Platz zum Schwojen ist genügend vorhanden. Trotz heftiger Fallböen bei Nordwind liegt man hier sehr sicher. Der Anlegekai vor der Kapelle kann auch von Yachten benutzt werden. Davor beträgt die Wassertiefe gut 2 m. Leider kein Liegeplatz für uns, der kleine Anlegekai ist mit 5 Booten belegt, d.h. wir müssen in dieser Nacht in der Bucht vor Anker gehen. Ankerwache ab 23:00 Uhr eingeteilt. Unser erste Ankerwache welche sonst nie vor 1:00 zu Bett geht (Ebbe und Rolf) musste aus den Träumen geholt werden. Sternezählen war wohl das optimale Einschlafmittel.

Am Strand befinden sich Tavernen, hinter der Kapelle ein Trinkwasserhahn. Der Minimarkt hat Lebensmittel, Brot und Gemüse vorrätig. Die Bucht ist von Hügeln eingeschlossen, die mit Olivenbäumen bewachsen sind. Vereinzelte Ferienhäuser liegen ringsum. Im ganzen ein stiller, friedlicher Ankerplatz.

4.Tag SifnosParos

Map Paros9:00 Uhr Ablegen
15:10 Uhr Ankunft  Insel Paros, Hafen Naousa 37°07,6′N 025°14,1′E
Ansteuerung Insel Paros Kompasskurs: 180° 2,5 SM drehen auf 90° 3,5 SM Kurs auf Paros unter 50° 21 SM drehen ab 90° 1,75 SM danach 180° 1,5 SM Hafeneinfahrt unter 90° ca. 1 SM. – ges. SM über Grund 35, ges. Strecke unter Maschine, kein Wind.

Der Hafen Naousa, an der Nordseite der Insel gelegen, kann bei Tag und bei Nacht angelaufen werden. Bei der Ansteuerung am Tage ist die mächtige Nordmole mit der Ruine eines venezianischen Turms zu erkennen, nachts sind die Molenköpfe befeuert. Das äußere Hafenbecken ist mit Fischer und Ausflugsbooten voll belegt, der Innenhafen den kleineren Booten vorbehalten.

Yachten gehen, vor Anker liegend, mit Leinen an die Außenseite der zum Kai ausgebauten Westmole. Die gekennzeichneten Anlegeplätze für Lokalfähren sind freizuhalten. Beim Anlegen ist auf Steine direkt am Kai zu achten. Zum Ufer hin verringert sich die Wassertiefe. Der Ankergrund besteht aus Schlick und Steinen. Bei der Ankunft machte uns der Hafenmeister gleich auf die Ankunftszeiten der Fähre aufmerksam. Er empfiehlt bei Ankunft Motor an und alle Leinen bewachen. Wir mussten feststellen dass diese Empfehlung absolut wichtig war. Die Fähre legt direkt neben den Jachten an und verursacht während des Anlegemanövers extreme kurze Wellen.

Naousa ist ein außerordentlich stimmungsvoller Hafenort mit verwinkelten Altstadtgassen und vielen weißen Kapellen. Trotz des lebhaften Fremdenverkehrs herrscht hier eine angenehme Atmosphäre.

5.Tag ParosSyros

Map Syros08:15 Uhr Ablegen, Ansteuerung
14:30 Uhr Ankern in Badebucht Ormos Varis,
16:10 Uhr Ablegen
17:00 Uhr Ankunft Insel Syros Hafen O. Phoinika, 37°23,8′N 024°52,6′E
Kompasskurs: Hafenausfahrt 1 SM 270° drehen auf 0-360° 3 SM Ansteuerung Syros 312,5° 24 SM Hafeneinfahrt unter 45° 2,5 SM – ges.
SM über Grund 32, kein Wind, fast die ganze Strecke unter Maschine.

Bei nördlichen Winden sehr gut geschützte und landschaftlich schöne Bucht an der Westküste von Syros, 2 sm nördlich vom südlichen Kap Ak. Velostasi gelegen. Bei der Ansteuerung des von weitem erkennbaren Ortes Phoinikas (Finikas) rundet man die deutlich sichtbare Klippe Ns. Dimitra, die nachts befeuert ist, und fährt dann nach Norden auf den Kai zu. Yachten legen am Kai an oder ankern südlich davon, wo der Grund aus Sand und Seegras besteht, zum Ufer hin wird er felsig.

Am Anlegekai bietet die Gemeinde gegen Liegegebühren besten Service: Wasser und Strom, Duschen/WC, Treibstoff per Tankwagen. Der Hafenmeister ist in allen Fällen behilflich.

Badebucht Ormos Varis mit Taverne 37°23,4′N 024°56,7′E An der Südostküste von Syros liegt diese tief nach Norden einschneidende Bucht, die sehr gut gegen alle Winde, außer Südwinden, geschützt ist.

Die Ansteuerung ist einfach. Tiefes herrliches türkisfarbenes Wasser umgibt die Einfahrtshuken Ak. Achladi und Ak. Chontra. Im Scheitel der Bucht der freundliche Ferienort Vari. Die Wassertiefen nehmen zum Scheitel der Bucht hin gleichmäßig ab. Ankergrund feiner Sand. Die kleinen Anleger werden von den Gästen der Hotels und Pensionen als Badeplattform benutzt. Fischerboote liegen in der westlichen Seitenbucht vor Murings.

6.Tag SyrosKythnos

Map Hafen Kythnos-Loutron08:00 Uhr Ablegen,
16:30 Uhr Ankunft, Insel Kythnos Hafen Ormos Loutron, 37°26,7′N 024°25,8′E
Kompasskurs: Hafenausfahrt 225° 2,5 SM danach Kurs Kythnos 280°
21 SM -ges. SM über Grund 25.
Besondere Vorkommnisse: Badebucht angelaufen, herrliche Ankerbucht

Im Hafen Ormos Loutron: Anker hält nur bedingt! Ankermanöver muss 2x durchgeführt werden. Ankunft Schwesterschiff mit Crew aus dem gleichen Heimatort.

ca. 17:30 Uhr Anker hält immer noch nicht, nochmaliges Ankermanöver mit einer angetrunkenen Crew im Boot (Crew beider Boote). Wasser gebunkert, deutsch sprechender Gastwirt.

Wir haben wieder einmal festen Boden unter den Füssen und nutzen das für Einkäufe und kleine Fotowanderungen am kleinen Ort Loutra. Viel gibt’s nicht zu sehen, immerhin ein (vermeintlich schon geschlossenes) Badehotel mit heißen Quellen, ferner einige Läden, etliche andere Schiffe mit internationalen Mannschaften, viele Tische und Stühle am Hafenufer, die zum Verweilen einladen.

Die Ansteuerung dieser großen Bucht ist bei Tag und Nacht möglich. Das Leuchtfeuer auf der südlichen Einfahrtshuk ist auch bei Tag eine gute Landmarke, ebenso die vielen weißen Häuser des Ortes und das große Gebäude des Thermalbades. Nachts ist auch die Mole befeuert. Östlich der Fischerpier können Yachten anlegen, doch gibt es immer wieder mit den Fischern Gerangel um die Liegeplätze, obwohl man sich andererseits um den Yachttourismus bemüht.
Es gibt einen Wasseranschluss am Kai. Bei Andreas Panou in der”Kythnos Bay Taverna” kann man den Bedarf anmelden, außerdem lässt er seine Gäste im kleinen Hotel die Duschen benutzen und bestellt notfalls Mechaniker oder Diesel per Tankwagen.
Bereits im Altertum wurden die heißen Quellen von Loutra zur Behandlung von Rheuma genutzt. Seitdem das Thermalbad renoviert wurde, sind auch zahlreiche Neubauten entstanden. Trotz des zunehmenden Tourismus ist der Ort ruhig.

7.Tag KythnosKea – Lavrion

Map Kea08:45 Uhr Ablegen
Ankern in Bucht auf Kea Mittagessen.
18:45 Uhr Ankunft Lavrion
Unser Plan sah vor, dass wir bis Kea segeln und am frühen Morgen den kurzen Schlag nach Lavrion machen. Da die Windverhältnisse aber an diesem Tag die besten der Woche waren, haben den Wind genutzt und sind zurück nach Larrion gesegelt. Der schönste Tag unter Segel.

Kompasskurs: Hafenausfahrt 90° 1,5 SM Kurs auf Kea 0-360° ca. 5 SM Kurs auf Festland 270° – ges. SM über Grund 38.
Besondere Vorkommnisse: erwähnenswert traumhafter Wind, konnten alle Kurse durchfahren, alle Manöver lassen sich sicher und gut nach einer Woche Erfahrung fahren.

Mehrere Talmulden senken sich vom inneren der Insel mit über 500m allmählich zur Küste hinab und enden in den Buchten, die als Ankerplätze brauchbar sind. Nur in diesen Buchten ist die Küste zugänglich, sonst ist sie steil abfallend, vor allem an der Ostseite, wo nur an zwei Stellen bei ruhiger Wetterlage Ankermöglichkeit besteht.

8.Tag

8:00 bis 9:15 Übergabe des Schiff, inklusive Check des Unterwasserschiffs durch eine Taucher, es konnten keine Beschädigungen festgestellt werden.

Das einzige Manko war eine Gebühr von 150 DM für die Endreinigung welche wir vorher nicht vereinbart hatten. Danach hatten wir reichlich Zeit da das Taxi zu Flughafen erst um 12:00 Uhr benötigt wurde. Wechselweise wurde das Gepäck im Hafencafe bewacht während der Rest die Umgebung erkundete.

Der Rückflug ab 15:55 Uhr brachte uns pünktlich zu angenehmer Zeit zurück.

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Ein Kommentar zu Westkykladen

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