Paxos -Lakka

Paxos (Paxi) Korfus Nachbar, Oase der Ruhe

Die Insel Paxos (auch unter dem Namen Paxi bekannt) liegt nur ca. 12 km südlich von Korfu. Verteilt auf die Küstenorte Gaios, Lakka, Longos und in kleinen Weilern im Inselinneren leben etwa 2400 Einwohner. Regelmäßig kommen Touristen von Korfu herüber um bei einem Tagesausflug die Schönheiten der Insel zu genießen. Wer sich diese Insel als Feriendomizil aussucht darf sich auf erholsame Tage, in Ruhe, in einer herrlichen Landschaft freuen. Paxos ist Poseidons „Liebesinsel“. Glaubt man der griechischen Mythologie, dann hat der Meeresgott mit seinem Dreizack die Insel von der Südspitze Korfus abgetrennt, um für sich und die schöne Nymphe Amphitrite ein geschütztes Liebesnest zu schaffen.

Der überwiegende Besucherstrom stammt aus England, von dort ist die Anreise bestens organisiert, d.h. Flug, Fähre und Transport nach Paxos sind optimal aufeinander abgestimmt. Von Deutschland aus gibt es zwar sehr gute Flugverbindungen nach Korfu, danach hört aber das organisierte Reisen auf. Zwar gibt es auch einige wenige Apartments im Angebot der Reiseveranstalter, ein besseres Angebot findet man aber über das Internet. Die Fährverbindungen zwischen Paxos (Gaios) und Korfu sind zwar gut, aber nicht immer abgestimmt auf das Flugangebot. Sicherheitshalber sollte man eine Übernachtung in Korfu einplanen.

Empfehlung: Da die Insel in der Größe überschaubar ist lohnt sich ein Ausflug mit den in den Häfen angebotenen Rollern. Nach dem Besuch der einzelnen Orte sollte man zum Abschluss den Sonnenuntergang auf der Terrasse der Sunset Bar Erimitis hoch oben auf den Felsen einplanen. Spektakulärer kann ein Sonnenuntergang kaum sein.

Lakka der kleine Hafen im Norden lockt mit türkisfarbenem Wasser

Blick auf Ormos Lakka

Die Bucht Ormos Lakka an der Nordspitze der Insel mit ihrem türkisfarbenen Wasser ist beeindruckend. Um die Bucht reihen sich einige pastellfarbene Häuser des Dorfes Lakka. Wer mit dem Boot die Bucht besucht ankert malerisch unterhalb olivenbestandener Hänge. Im kleinen Dorf im Scheitel – der Bucht schmiegen sich ein paar Häuser aneinander. In Lakka gibt es hervorragende Tavernen mit überdurchschnittlichem Angebot. Mein persönlicher Favorit ist die Taverne Nionios direkt am kleinen Dorfplatz. Der Blick in die Töpfe verleitet leicht dazu, zu viele der Köstlichkeiten zu ordern.

Fotostrecke Lakka


Longos -Kleinod der Insel

Paxos -Fischerhafen Longos
Fischerhafen Longos

Das bezaubernde Dorf Longos kann nur wenige Häuser rund um den kleinen Naturhafen aufweisen, dafür aber die Ruinen einer alten Olivenöl- und Seifenfabrik und ein tiefgrünes Hinterland. Zahlreiche Olivenbäume und Zypressen reichen bis zu den Häusern des kleinen Dorfes an der Ostküste. Auch eine der bekanntesten und besten Tavernen der Insel Paxos befindet sich hier: In der Taverne „Vassílis“ bekommen die Gäste griechische Gerichte mit interessanten internationalen Einflüssen. Ohne Reservierung geht hier aber nichts.

Fotostrecke Longos


Gaios die Inselhauptstadt

Paxos -Hafen Gaios
Hafen Gaios

Die Inselhauptstadt Gaios wird durch die nur wenige Meter vorgelagerte kleine Insel Ágios Nikólaos vor dem offenen Meer geschützt. Durch diese geografische Lage entsteht der Eindruck, das der Hafen Gaios an einer Lagune liegt. Der Schutz und die Lage machen den Ort deshalb zu einem beliebten Ziel aller Segler des Ionischen Meer. Die Uferpromenade von Gaios ist eine beliebte Flaniermeile und der wohl beliebteste Treffpunkt der Insel. In den ruhigen Gewässern des Hafens spiegeln sich die aneinandergereihten klassizistischen Villen wider. Die Pastelltöne ihrer Fassaden erinnern an alte Zeiten. Am Abend wird der Verkehr von der Uferpromenade verbannt und in den reichlich vorhandenen Tavernen und Bars hersch ein buntes Treiben.

Fotostrecke Gaios


Westküste Paxos

Paxos Westküste, Meereshöhlen und -grotten
Westküste, Meereshöhlen und -grotten

Auf Paxos hat jeder die Möglichkeit sein eigenes Motorboot zu mieten und damit die, von Land her unerreichbaren, faszinierenden Küstenabschnitte und Strände zu entdecken. Ein Ausflug entlang der Westküste liefert unvergessliche Eindrücke. Hinter dem Leuchtturm Lakkas erstreckt sich südlich die imposante Westküste mit bemerkenswerten Fels- und Küstenformationen und vielen winzigen Stränden. In Höhe des Meeresspiegels gibt es etliche Höhlen und Grotten. Wer diese schroffe Landschaft per Boot erleben will, muss dies am Vormittag tun, denn man kann sich nur bei ruhigem Meer an die Felswände wagen. Üblicherweise wacht der aus Nordwesten wehende Mistral gegen Mittag auf und entwickelt dann im Laufe des Nachmittags seine größte Stärke – und damit auch hohen Seegang, der gegen die Westküste peitscht. Bei der Ipapánti-Höhle sollte man den ersten Stopp einlegen. In der Höhle soll sich während des 2. Weltkrieges ein griechisches U-Boot versteckt haben. Gut erkennbar ist die Höhle an einem vorliegenden Felsen, der mit etwas Phantasie der Gestalt eines U-Bootes gleicht. Beeindruckend an der Küste ist auch das sich kurz darauf erhebende Kap Erimitis, der höchste Abschnitt der Küste. Faszinierende Lichteffekte in kristallklaren Gewässern locken in den aufeinanderfolgenden Grotten der Achai Bucht und der Grotte von Petriti die Besucher in ihr Inneres. Einige Meter entfernt erscheint die nächste Attraktion: Nicht nur sprichwörtlich steht der Ortholithos wie ein Fels in der Brandung. Der merkwürdige Fels ragt wie eine Nadel nahe der Küste aus dem Meer.

Fotostrecke Westküste

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