• September 2014
    M D M D F S S
    « Jul    
    1234567
    891011121314
    15161718192021
    22232425262728
    2930  
  • Kommentare

    • Klaus: Bin gerade aus dem Algäu zurück und habe dort mit...
    • Ursula Mörsdorf: Hallo ist es möglich eine Alpe zu Pachten
    • Klaus: Grundsätzlich teile ich Deine Meinung zu...
    • Werner: Kann ich NICHT bestätigen! Ich war letzte Woche...
    • Mathias: Danke, perfekt, so schnell hat noch selten etwas...

Andros

Ándros, die nördlichste und nach Naxos zweitgrößte Insel der Kykladen, ist auch eine der fruchtbarsten und waldreichsten. Steil abfallende bewaldete Bergketten, dazwischen Schluchten und tiefeingeschnittene Flußbetten, drei landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebenen mit Olivenhainen, Feigenbäumen, Orangen- und Zitronenplantagen, Rebhängen, und immer wieder viel Wasser führende Wildbäche – dieses Landschaftsbild unterscheidet sich in vielem von dem der südlichen Kykladen.

Wenn die Berge bis ans Meer reichen, entstehen dort zerklüftete Steilküsten, während die Ebenen in weite Sandbuchten münden.

Im Südosten liegt Andros (oder Chóra), Hauptstadt und zweiter Hafen der Insel. Eine schöne Stadt mit prächtigen Patrizierhäusern alter Reederfamilien und schlichten weißen Kykladenhäusern gleich daneben, ansteigenden gewundenen Gäßchen und Arkadengängen, stattlichen Kirchen und zwei malerischen Plätzen. Besondere Beachtung verdient die byzantinische “Palatiani-Kirche” (13.Jh.) auf dem Gelände der heute verfallenen Burg.

Im Archäologischen Museum sind Funde aus geometrischer, klassischer, hellenistischer, römischer und byzantinischer Zeit ausgestellt. Im Museum für Moderne Kunst sind Werke des Bildhauers Michalis Tombros, und im Schiffahrtsmuseum eine umfangreiche Sammlung von Schiffsmodellen sowie Fotografien und nautisches Gerät zu besichtigen. Das ganze Jahr hindurch finden in dieser schon immer weltoffenen Seefahrerstadt interessante kulturelle Veranstaltungen statt, die weithin Beachtung finden.

Der Haupthafen der Insel ist Gávrio an der Westküste, von wo aus man auf einem gut ausgebauten Straßennetz zu den übrigen Sehenswürdigkeiten der Insel fahren kann: Zur Taxiarchenkirche (12.Jh.) in Messariá, dem Zoodochou-Pigis-Kloster (14.Jh) bei Batsí, zum Mönchskloster Agios Nikolaos bei Apíkia (18.Jh.) hier entspringt die bekannte Mineralquelle “Sariza” – zum Panachrantou-Kloster (10.Jh.) bei Fálika, oder zur Burg “Ápano Kástro”, (auch “Tis Griás tó Kástro” – Die Burg der Greisin) nördlich vom Dorf Kóchilos. Besonders zu erwähnen sind noch die Reste der antiken Stadt Andros bei Paleópoli und die geometrische Siedlung bei Zagorá, südlich von Paleopoli, eine der bedeutendsten auf griechischem Boden.

Zum Baden kann man u.a. nach Nimborió, Parapórti, in die Korthíou Bucht (Ormos Korthiou), nach Batsi, Gavrio oder Vitáli fahren. Touristisch ist Andros weitgehend erschlossen und dem ständig wachsenden Strom von Besuchern voll gewachsen, die die Insel wegen der reizvollen Landschaft, der schönen Dörfer und Sehenswürdigkeiten, der herrlichen Badestrände oder auch der Heilquellen schätzen.

(Fläche 373 km², 89 sm von Piräus, 36 sm von Rafina. Einwohner :10.000)

Diese Seite weiterempfehlen

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*