Maratho (Marathi) -Taverne Micali's (der Pirat)

Arki Maratho –Besuch auf der Pirateninsel

Bucht von Maratho (Marathi)
Bucht von Maratho (Marathi)

Maratho ist Ziel unserer ersten Etappe. Die Bucht und ihr Wirt, der Pirat Micali’s, sind uns von früheren Besuchen bestens in Erinnerung. Im Hafen von Pythagorio nutzen wir vor dem Auslaufen das Hafenbecken um das Manövrieren unter Motor zu üben. Die ersten Manöver waren sichtlich verbesserungsfähig, aber schnell kehrt die Sicherheit zurück. Speziell das in griechischen Gewässern beliebte „römisch katholische anlegen“ und dies bei starkem Seitenwind ist besser dort zu üben wo Platz und wenig Zuschauer sind! Abends vor den kritischen Blicken der gesamten Hafenpromenade kann dies sonst recht blamabel ausfallen.

Ein fantastischer Segeltag mit 4 bis 5 Bft bei raumem Wind liegt vor uns, schöner kann der Törn nicht beginnen. Bereits um 15:00 kreuzen wir vor der Bucht von Maratho, die meisten Bojen sind schon belegt. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass dies ein besonderes Plätzchen Erde ist. Unsere ursprüngliche Absicht zuerst der Blauen Lagune auf Arki einen Besuch abzustatten haben wurde schnell aufgegeben und auf den nächsten Tag verschoben. Besser ein guter Platz in der Bucht und dort den restlichen Tag abhängen.

Nach Stärkung durch unseren Spezialsalat à la KK, zusammen mit „einem“ Gläschen Rose da bleibt reichlich Zeit die Welt zu verbessern.
Baden, abliegen und sich in der Sonne aalen, nur Achim kann seinen Tatendrang nicht zügeln. Nach kurzer Zeit präsentiert er sich als Meerjungfrau auf den Uferfelsen. Selbst ohne Schusters Rappen wagt er die erste Inselerkundung.

Arki Maratho -Anglerfreuden
Arki Maratho -Anglerfreuden

Während Eberhard noch die Bordwand durchsägt wird auch Jürgen unruhig. Die Angelrute, neu erworben, gilt es zu testen. Na ob das mal gut geht, alle warten gespannt darauf das der Angelhaken sich gleich in einem Körperteil wieder findet. Nun aber die Überraschung, Köder ausgeworfen und schon zappelt ein „kapitaler“ Fisch an der Angel. Das lässt hoffen für den Rest des Törns!

Da drüben gibt es frisches Mythos, das ist das Kommando zum entern der Piratentaverne. Da inzwischen Fallböen mit 25 Knoten durch die Bucht pfeifen, wird erst mal Eberhard zur Dingi Testfahrt losgeschickt. Unser Co-Skipper macht sich gut, wie sich später herausstellt ein vorschnelles Lob. Erst als wir alle im Dingi Platz genommen hatten findet er Freude am Gashebel, Ergebnis -alle sind frisch geduscht!

Der Abend in der Taverne zusammen mit Pirat Micali’s entlohnt uns für die nasse Überfahrt. Die Spezialität „Local Wild“, Ziege frisch von der Insel, gegrillter Oktopus und diverse Leckereien, alles zu moderaten Preisen, da sind wir doch gerne unter Piraten.

Weitere Berichte rund um diesen Törn gibts es unter dem Stichwort Törn 2011

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